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Sonstiges
Sonstige Themen/Recherchen


1. Offene Immobilienfonds

Offene Immobilienfonds – Schadensersatz

Viele offene deutsche Immobilienfonds haben eine skandalöse Wertentwicklung in den letzten Jahren erlitten. Die Tatsache, dass einige der „offenen“ Fonds aufgrund von mangelnder Liqudität „geschlossen“ wurden, ist ebenfalls ein Skandal.

Anhängend finden Sie ein Merkblatt zu möglichen Schadensersatzansprüchen bei Verlusten mit offenen Immobilienfonds.

Die Fonds sind in der Regel in die Risikoklasse 2 eingestuft.

Bei Produkten, die zum Teil Verluste von 50% ausweisen und bei denen die versprochene Liquidität nicht gewährleistet ist, ist die Risikoklasse 2 unseres Erachtens absolut nicht angemessen.

Das Merkblatt wurde erstellt von:

Mathias Nittel
Rechtsanwalt | Fachanwalt für
Bank- und Kapitalmarktrecht

Hans-Böckler-Straße 2A
69115 Heidelberg

Tel.: 06221-91577-0
Fax: 06221-91577-29

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Internet: www.nittel.co

www.nittel.co | www.kapitalanlagerecht.net

2. Europa-Actio-Matrix-Universal-Fonds

Universal Investment Ges. mbH, equinet Asset Management AG (heute Capitell Vermögens-Management AG), Frankfurt, und ihr Europa-Actio-Matrix-Universal-Fonds – extrem hohe Umschichtungen eines Investmentfonds mit den damit verbundenen hohen Spesen, katastrophale Underperformance.

Die Universal Investment Ges. mbH ist eine Investmentgesellschaft, die in der Vergangenheit schon in einige Fondsskandale verwickelt war (siehe auch Manager Magazin: „Hall of Shame“) und die im Jahr 2002 den Europa-Actio-Matrix-Universal-Fonds auflegte. Bei diesem Aktienfonds wurde das Fondsvermögen jährlich bis zu 38 mal umgeschichtet, mit den zwangsläufig damit verbundenen hohen Spesen. Die Universal weigert sich, die genauen Spesen bekanntzugeben, nach unseren Berechnungen lag die jährliche Gesamtbelastung durch Gebühren bei diesem Fonds bei etwa 11%. Wenn man Spesen von 11% einer realistischen langfristigen Renditeerwartung von Aktien von 7% gegenüberstellt, erkennt man, dass der Kunde langfristig keine Chance auf einen Gewinn hatte (damals verantwortliche Geschäftsleiter Rechtsanwalt Bernd Wagner und Bernd Vorbeck, Aufsichtsratsvorsitz: Jochen Neynaber).

Fondsberater war die equinet Asset Management AG (damals Geschäftsleiter Peter Becker und Markus Korfmacher), heute firmierend unter Capitell Vermögens-Management AG (Geschäftsleiter Markus Korfmacher und Wolfgang Krappe).

Zitat Universal:

„……Umschlagshäufigkeit 38,46 bedeutet, dass der Fonds im abgelaufenen Jahr 38,46 mal umgeschichtet wurde. Herzliche Grüße Andreas Gessinger, Universal-Investment-Gesellschaft mbH“

3. Quant.Managed-Futures-Universal-Fonds

Der Futures-Fonds - damals der erste deutsche Futures-Fonds auf UCITS III-Basis - wurde mit sehr hohen Realsimulationsperformancezahlen beworben. In der Realität produziert er allerdings recht hohe Verluste für die Anleger. Wir haben investiert und beobachten die Wertentwicklung sehr genau.

KAG ist auch hier die Universal-Investment-Ges. mit beschränkter Haftung der Herren Bernd Vorbeck, Oliver Harth, Markus Neubauer und Jochen Neynaber.

 
Immobilieninvestments


Berliner Immobilienskandal mit Frankfurter Beteiligten

Ein Immobilienskandal nach geradezu klassischem Muster: Eine Schrottimmobilie wird günstig erworben und
über eine Vermittlungsgesellschaft zu völlig überhöhten Preisen an ahnungslose Privatanleger verkauft. Die Kredite der Anleger werden durch eine Bank ohne Ansehen von Person und Bonität finanziert, was den Eindruck vermittelt, dass die Immobilie werthaltig und die Preise gerechtfertigt seien. Mit dem Vertrieb und der Finanzierungsvermittlung beauftragte unseriöse Gesellschaften kassieren saftige Provisionen, die für die Sanierung der Immobilie bestimmten Gelder werden weitestgehend anderweitig verwendet. Am Ende hat jeder an diesem Geschäft verdient, nur einer nicht: der Anleger.


Zum Fall: Im Jahr 1997 verkauft die Frankfurter Avanta Beteiligungs GmbH eine sanierungsbedürftige Immobilie in Berlin-
Charlottenburg über ein „Hamburger-Modell“ zu mehr als dem Dreifachen des tatsächlichen Wertes an Privatanleger. Die unsanierte Immobilie mit einem kurz vorher ermittelten Verkehrswert von etwa DM 2,5 Millionen wird – einschließlich einer überteuerten Sanierung, die allerdings nie stattfinden wird – unter Einschaltung von skrupellosen Vertriebsfirmen für über DM 9 Millionen bei ahnungslosen Anlegern platziert.

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Phoenix Kapitaldienst GmbH

Historie:

Phoenix Kapitaldienst GmbH wurde laut Handelsregisterauszug im Jahr 1976 (der Gesellschaftervertrag datiert vom 12. Oktober 1976) gegründet, erster Geschäftsführer war Dieter Hermann Johannes Clobes. Am 20. Juni 1977 wurde dann Dieter Breitkreuz als alleiniger Geschäftsführer im Handelsregister eingetragen.

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Churning (Definition)

Churning ist das durch das Interesse der Kunden nicht gerechtfertigte häufige Umschlagen des Anlagekontos, durch das der Broker, Verwalter oder Vermittler oder alle drei sich zu Lasten der Gewinnchancen des Kunden Provisionseinnahmen verschaffen.



Der Tatbestand des Churning lässt sich zunächst in einen objektiven und in einen subjektiven Tatbestand aufteilen.

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